Sonntag, 28. Juni 2009

Pippi Langstrumpf

Manchmal muss man in die Vergangenheit zurückkehren, um der Zukunft begegnen zu können.






Montag, 22. Juni 2009

Stars and butterflies



Heute morgen hab ich mir die Noten vom Film gekauft. Und ich liebe sie jetzt schon. Sie sind einfach perfekt. Das sind einfache, klare Melodielinien und werden mit so einer unheimlichen Leichtigkeit gespielt, dass man denkt, es wäre einfach zu spielen. Falsch gedacht. Bis ich das à Tempo spielen kann, bin ich uralt, aber glücklich. :)

Was für ein Tag! Mündliche Graecumsprüfung, uuuuu. Und ich hab die Übersetzung total vermasselt. Pratto mit Tatto verwechselt. Und plötzlich nicht mehr gewusst, wie man ein AcI bildet. Hilfe! Es hat trotzdem für ne drei gereicht, und deswegen ist meine Gesamtnote jetzt eine zwei, und was kann ein normaler Mensch denn noch mehr wollen? Eine eins? Na gut. Aber mehr nicht.

Wusstet ihr übrigens, dass Victoria Beckham 8.000 Paar Schuhe besitzt? Vermutlich nicht. Mich persönlich interessiert es auch nicht. Aber ich musste heute zwei Stunden beim Augenarzt sitzen, der nur so komische GALA-Heftchen oder Autozeitschriften hatte, und nachdem ich letztere angeschaut habe (die neuen Citroen-Modelle sind zum Glück nicht so schlimm wie die alten), habe ich mich mit den anderen vergnügt. Ja, und jetzt ist mein Kopf gefüllt mit merkwürdigen Namen, den neuesten Schuhmoden, und wer mit wem zusammen ist, beziehungsweise wer wen betrügt. Wenn das so leicht mit der Grammatik für die Französischarbeit morgen ginge, wäre ich ein rundum zufriedener Mensch.

Freitag, 12. Juni 2009

If I lay here ...

If I just lay here,
would you lie with me,
and just forget the world?


Die ganze Woche schon zieht sich dieses Lied mit den zehn weiteren von Snow Patrols Album "Eyes open" durch alles, was ich mache.
In der Schule, im Bus, zu Hause, beim Aufstehen, beim Zähne putzen, beim Lesen, beim im-Bett-liegen-und-die-Sterne-anstarren.
Ich glaube, wenn ich die CD mal eine Weile nicht hören und sie nach ein paar Monaten wieder rauskramen würde, würde mir unweigerlich diese Woche in den Kopf kommen, voll von Regen und Sonne, Lachen und Weinen, Glück und Unglück.
Die Musik diktiert mein Leben, und um Schocki einen Gefallen, schreibe ich endlich mal auf, was auf einer langen Heimfahrt aus Frankreich gesagt wurde.

"Musik ist, die Arme auszubreiten, zuzuhören und die ganze Welt in den Händen zu halten."



Draußen
In der Nacht
Leuchtet die Dunkelheit
So hell wie der Tag
und die Sternendecke
umhüllt die Welt
wie Samt, so fein.

Draußen
In der Nacht
Lacht die Stille
So hell wie der Tag
und der Mond
tanzt mit der Sonne,
den Walzer der Winternacht.


Hmhm, sehr philosophisch heute. :)

Sonntag, 7. Juni 2009

Efcharisto ...

... ist in jeder Hinsicht ein viel verwendbares Wort. Vor allem in Griechenland. Wenn man nämlich auf Studienfahrt in Athen ist (so wie ich das war) und nichts anderes als efcharisto und pinguinos sagen kann, kommt man mit ersterem sehr viel weiter. "Danke" lässt sich nämlich immer sagen. Egal, ob zum Verabschieden oder um sich zu entschuldigen, efcharisto lässt die Griechen nicken und freundlich lächeln. Meistens jedenfalls. Wenn man nicht gerade einem von ihnen in der U-Bahn an die Rohre greift, in der Meinung es wären Haltestangen. Das war echt peinlich.

Aber ich habe nicht nur sprachliche Fortschritte gemacht: Nein, ich habe meine absolute und bedingungslose Liebe zu ... STEINEN entdeckt (und nein, ich meine nicht das Dorf, obwohl das auch sehr hübsch ist). In Griechenland gibt es überall Steine. Neue Steine, alte Steine (vor allem alte), ganze Steine, überwiegend kaputte Steine, spannende Steine, und langweilige. Ich könnte ewig so weitermachen, aber kommen wir doch zu SÄULEN. In und um Athen gibt es keine ionischen Säulen, jede Menge dorischer Säulen und ab und zu auch äonische (man wagt es kaum zu glauben!).
Das Wichtigste, was mir die Steine und Säulen gebracht haben, ist die Erkenntnis, dass ich niemals Archäologin werden will, aber Spaß gemacht hat es trotzdem.
Neben dem ganzen Auf-Ruinen-und-Tempeln-Rumgelatsche in brütender Hitze, der ich selbst ein Mal zu Opfer gefallen bin (beziehungsweise gegen Chrissy gefallen bin ^^) haben wir auch noch andere Dinge gemacht: Wir sind in Museen gegangen, und jehetzt ... kann ich archaische Statuen von Klassischen und Hellenistischen unterscheiden. Ob sich das in ner Bewerbung gut macht? ^^
Zum Glück gab es ja noch die Abende, voll von leckerem griechischem Essen, durch die Stadt bummeln, "Powershopping", Karten spielen, und Pseudo-Neujahrsfeiern, weil die Lehrer zu spät kamen. Und abgesehen davon hab ich jede Menge nette Leute kennengelernt, bzw. neu-kennengelernt, wobei interessante Streitschlichter- und Tabalugamusical-Bekanntschaften ans Licht kamen xD
Und ich werde glaube ich niemals verstehen, was ich an irgendeinem Morgen beim Frühstück so Lustiges gesagt haben soll, dass alle vor Lachen fast vom Stuhl gekippt sind - und wenn man es mir noch so oft erklärt. :)












Samstag, 6. Juni 2009

Oh yeah!

Es ist Samstag, 6. Juni und irgendwie spinnt der PC (jedenfalls zeigt er die Uhrzeit nicht an), aber das ist mir egal, denn nach wochenlangen und ungezählten Versuchen, mich in meinem Blog einzuloggen, die allesamt fehlgeschlagen sind, freue ich mich, meinen wenigen, aber hoffentlich treuen Lesern mitteilen zu können - okay, ich lass es, der Satz wird zu lang - jedenfalls schreibe ich wieder. :)
Jetzt mal alles kurz zusammenfassen, was passiert ist, während ich so schnöde von meinem Computer hintergangen wurde.
Aaalso.
Einmal. Ich war in Fraaankreich! Austausch, jippie! Oder auch nicht. Also, wenn ich euch eins raten darf: Nehmt nie (ich wiederhole NIE!) zwei Austauschpartner auf, das ist echt der Horror. Wie es bei mir dazu kam? Nun, es gab zu viele Franzosen, und in einer wirklich wirklich wirklich ... blöden Anwandlung, hab ich mich dazu bereit erklärt, gleich zwei Exemplare aufzunehmen. Das war eindeutig einer der größten Fehler in meinem Leben, direkt nach dem, mit Jenny über meine Mathenote zu wetten - immerhin weiß ich jetzt, dass orange nicht ganz meine Haarfarbe ist. Zurück zum Thema: Also, der eine von beiden ist total der Draufgänger, der andere absolut schüchtern. Ergebnis: Chaos!
Ich will ja nicht sagen, dass sie nicht nett wären, aber anstrengend war es trotzdem. So viel zum ersten Teil des Austauschs. Das war im Dezember.
Im April aber kams noch besser. Es fing damit an, dass ich nicht wusste, zu wem ich gehen sollte. Und als ich mich dann entschieden hatte, wurde ich einfach zum anderen abgeschoben, weil das der französische Lehrer so bestimmt hatte. Da fragt man sich doch: Hallo? In unendlicher Großmut (^^) hab ich zwei von ihren Schülern bei mir aufgenommen, und zum Dank wird über meinen Kopf hinweg bestimmt. Ich wette, der Kerl ist frauenfeindlich. Oder Sadist. Oder er meinte es nur gut mit mir.



Seht ihr das? Seht ihr das? ABSOLUT TRAUMHAFT! Ich war nicht nur im coolsten Haus mit dem coolsten Pool gelandet, sondern auch noch bei der coolsten Familie. ^^

Und auch wenn ich viele Leute vom Austausch bis heute nicht verstehe und mich bei ihnen nicht wirklich wohlfühle, war es trotzdem toll!

"Und natürliesch, wier wiessen, Jean-Jacques Rousseau ..." Iesch präsentiere den schleschtesetn und amüsantesten Stadtführer Grenobles:



Und gleich danach unsere berühmt-berüchtigte Läster- und Jungsbewerter/-tiernamengebergruppe mit der die Mittagspausen einfach genial war:




KUNSTFOTO!!!




So, jetzt geh ich Gilmore Girls schauen und alles weitere kommt im Laufe der nächsten Tage. :)