Was ist die Belohnung für ein Jahr lang hartes Arbeiten und einem Blatt Papier der Kenntnisnahme dafür, die manch Eltern erfreuen mag, manche aber auch nicht?
Na klar.
Die Sommerferien.
Sechs Wochen langes Faulenzen, spät aufstehen, in der Sonne liegen, die Hitze ertragen, und Abends auf der Terrasse sitzen und Eis essen.
Klar, es gibt auch andere Ferien, aber die sind nicht vergleichbar mit den Sommerferien. Diese sechs Wochen sind abgeschnitten vom sämtlichen Restjahr, sie sind eine Zeit, die langsamer zu vergehen scheint, und doch viel schneller.
Wer diese Zeit damit verbringt, möglichst viele vernünftige Dinge zu tun, und sie sinnvoll zu nutzen, hat den Sinn der Sommerferien nicht verstanden.
Ein Hoch auf die gepflegte Langeweile und Nichtstuerei, ihr pragmatischen, grauen Seelen!
Schmeißt eure Schulbücher in eine Ecke, kündigt euren Ferienjob, und tragt all die abgegammelten Klamotten, die ihr sonst in der hintersten Ecke eures Schrankes versteckt habt. Genießt das Faulenzen, solange ihr könnt, denn das könnt ihr später vergessen, es sei denn, ihr habt vor, HartzIV-Empfänger zu werden.
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